Monatsgedanke Januar 2026

von

Jahreslosung 2026 Offenbarung des Johannes Kapitel 21,5

Die Person, die auf dem Thron sass, sagte: »Da! neu mache ich alles!« und fügt hinzu: »Schreib! Ja, diese Worte sind verlässlich und wahr!«

Wir hören eine wunderbare Zusage. Es ist wirklich ein Blick in einen neuen Himmel: Der Tod ist überwunden, die Liebe fügt zusammen, was auf immer getrennt schien. Christus ist auferstanden, er lebt, und so wie er werden wir alle leben. Was jetzt noch schmerzt, wird sich verwandeln, und jede Narbe wird zu einem Pfad, der uns aufeinander hinweist und auf Gott. Wir alle werden getröstet werden.

Wo vorher der Strom der Tränen floss, sprudelt jetzt die Quelle des lebendigen Wassers. In ihr spiegelt sich blau der Himmel.

Erzähl mir vom Himmel, Johannes. Erzähl mir von dem, der dorthin gefahren ist und der versprochen hat, dass er wiederkommt.
Erzähl mir, Johannes. Ich sehe einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sehe die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut

Da spüre ich Gottes Hand, die mir die Tränen von den Augen wischt, ich sehe die Säulen der göttlichen Stadt vom Himmel kommen, ich fühle, wie ich mit-trage als eine lebendige Säule und mich dem Himmel entgegenstrecke. Und ich weiss: das ist ganz gewiss der Himmel auf Erden. Und der Friede Gottes, der höher ist als unsere Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus. Amen.

Ich wünsche uns allen ein Gesegnetes Neues Jahr!

Silke Petermann-Gysin, Pfrn.

 

In Absprache mit dem Dachverband Evangelischer Jungmännerbünde, einem Vorläufer des heutigen CVJM, begründete  der schwäbische Pfarrer Otto Riethmüller 1930 die Tradition der Jahreslosungen. Für das Jahr 1930 suchte er den Vers „Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht“ (Römer 1,16) aus. Ab 1934 wurden die Jahreslosungen offiziell von den evangelischen Kirchen übernommen, ab 1969 auch von der katholischen Kirche. Riethmüller war Mitglied der Bekennenden Kirche. Er unterschrieb als einer der Ersten den Aufruf gegen die Einführung des Arierparagraphen in der Kirche. Er starb 1938.

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