Monatsgedanke Oktober

von

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Der Oktober ist schon seit ich denken kann der Jahrmarktsmonat in Romanshorn. Kinder sparen ihr Taschengeld, um es für Bahnen, Süssigkeiten und andere nützliche und unnütze Sachen auszugeben. Erwachsene schlendern durch die Strassen, treffen Bekannte, kaufen Jahrmarktsspezialitäten. Und die Marktfahrer geben alles, um die Vorüberziehenden auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Sie preisen ihre Ware an und hoffen, dass bei ihnen gekauft wird.

In Apostelgeschichte 17 gibt es eine Situation, die mich an den Jahrmarkt erinnert. Es werden zwar keine Waren angepriesen – aber es gibt eine Art Ausstellung von Göttern: Der Apostel Paulus geht durch die Stadt und trifft überall Götzenbilder und Heiligtümer an. Es gibt sogar einen Altar für „den unbekannten Gott“. Da nützt Paulus diese Chance und erzählt den Athenern von dem Gott, der ihnen bisher unbekannt ist. Von dem Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat. Von dem Gott, der sich eine Beziehung mit uns Menschen wünscht, der uns liebt und uns durchs Leben begleiten möchte. Von dem Gott, der seinen Sohn Jesus Christus zur Versöhnung mit der Menschheit zu den Menschen auf die Erde gesandt hat. Die einen verlachen Paulus, die anderen hören ihm aufmerksam zu, und einige kommen zum Glauben an diesen Gott.

An welchem „Jahrmarktsstand“ bleiben Sie stehen? Wo „kaufen“ Sie ein? Und welches Gut, welche Idee, welche Überzeugung vertreten Sie an Ihrem „Jahrmarktsstand“?

Ich wünsche Ihnen einen erfreulichen Jahrmarktsmonat mit guten „Einkäufen“ und netten Begegnungen.

Sozialdiakonin Sarah Fakhoury

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