Sonntags Gottesdienst vom 05.04.2020

von

Info und Kontakte

Predigt und Ablauf: Sarah Fakhoury

E-Piano und Orgel: Bruno Sauder

Technik und Schnitt: Edith Lengacher

Ablauf und Predigt als Text

Wie viel ist Jesus wert?

Palmsonntagsgottesdienst zu  Markus 14, 1-11

Eingangsspiel: von Paul Müller-Zürich (1898-1993) aus zwanzig Orgelchoräle das Choralvorspiel „Macht hoch die Tür“

 

„Ewiger, am Morgen höre meine Stimme, am Morgen richt‘ ich mein Gebet zu dir und schau empor.“

(Psalm 5, 4; aus der ins Deutsch übersetzten hebräischen Bibel)

 

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer im Pflegeheim und via Internet,

liebe Leserinnen und Leser,

„Am Morgen richte ich mein Gebet zu dir und schaue empor“, schreibt David in Psalm 5. Er beginnt den Tag mit seiner Beziehung zu Gott. Er bringt Gott das, was ihn beschäftigt. Und er richtet sich nach ihm aus, schaut zu ihm empor.

     Wie haben Sie den heutigen Tag, die letzten Tage, begonnen? Haben Sie sich sorgenvoll über die Zeitung gebeugt und schon frühmorgens die Nachrichten im Radio gehört? Oder haben sie, wie König David, ihre Anliegen vor Gott gebracht und zu ihm empor geschaut?

     Ich freue mich, dass Sie sich heute diesem Gottesdienst zugeschaltet haben und sich die Zeit nehmen, ihre Gebete und Gedanken zu Gott zu bringen, auf ihn zu schauen.

     So lasst uns diesen Gottesdienst nun feiern in seiner Gegenwart und im Namen des dreieinigen Gottes.

 

Ich BETE:

     Himmlischer Vater, hier sind wir vor dir. Eine weitere Woche mit eingeschränkten Möglichkeiten und wenigen sozialen Kontakten liegt hinter uns. Eine ähnlich merkwürdige Woche erwartet uns. Doch du bist und bleibst erreichbar. Du bist und bleibst für uns da. Du brichst den Kontakt zu uns auch in dieser Zeit nicht ab. Du willst uns auch in dieser Zeit jeden Tag begegnen. Ich danke dir dafür.

     Amen.

 

Wir hören nun die Vertonung von Psalm 5. Es ist die Nummer 5 im reformierten Kirchengesangbuch und heisst „Herr, höre doch auf meine Rede“.

 

Die heutige LESUNG ist aus Markus 11 die Verse 1-11:

1 Kurz vor Jerusalem kamen sie zu den Ortschaften Betfage und Betanien am Ölberg. Dort schickte Jesus zwei seiner Jünger fort

2 mit dem Auftrag: »Geht in das Dorf da drüben! Gleich am Ortseingang werdet ihr einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch geritten ist. Bindet ihn los und bringt ihn her! 3 Und wenn jemand fragt: ›Warum macht ihr das?‹, dann antwortet: ›Der Herr braucht ihn und wird ihn gleich wieder zurückschicken.‹«

4 Die beiden gingen hin und fanden tatsächlich den jungen Esel draussen auf der Strasse an einem Hoftor angebunden. Als sie ihn losmachten,

5 sagten ein paar Leute, die dort standen: »Was tut ihr da? Warum bindet ihr den Esel los?«

6 Da sagten sie, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und die Leute liessen sie machen.

7 Die beiden Jünger brachten den Esel zu Jesus und legten ihre Kleider über das Tier, und Jesus setzte sich darauf.

8 Viele Menschen breiteten ihre Kleider als Teppich auf die Strasse. Andere rissen Zweige von den Büschen auf den Feldern und legten sie auf den Weg.

9 Die Menschen, die Jesus vorausliefen und die ihm folgten, riefen immer wieder: »Gepriesen sei Gott! Heil dem, der in seinem Auftrag kommt!

10 Heil der Herrschaft unseres Vaters David, die jetzt anbricht! Gepriesen sei Gott in der Höhe!«

11 So zog Jesus nach Jerusalem hinein und ging in den Tempel. Dort sah er sich alles an. Doch weil es schon spät geworden war, verliess er die Stadt wieder und ging nach Betanien, zusammen mit dem Kreis der Zwölf.

(www.bibleserver.com; Übersetzung: Gute Nachricht)

 

Wir hören nun die Melodie des Liedes „Macht hoch die Tür“, Nummer 363 im evangelisch-reformierten Gesangbuch. Vielleicht wundern Sie sich, dass wir ein Adventslied einspielen. Doch geht es im Text nicht darum, Jesus als Herrn willkommen zu heissen – wie ihm auch beim Einzug nach Jerusalem zugejubelt wurde?

 

PREDIGT: WIE VIEL IST JESUS WERT?

Heute ist Palmsonntag. In der Lesung hörten wir, wie Jesus in Jerusalem eingezogen ist. Umgeben von Menschen. Bejubelt wie ein König.

     Doch ich werde die Predigt nicht über diesen Text machen, sondern über eine Begebenheit, die wenig später, kurz vor Karfreitag, stattgefunden hat. Ich lese aus Markus 14, 1-11:

 

1 Es waren nur noch zwei Tage bis zum Passahfest und zum Fest der ungesäuerten Brote. Die obersten Priester und die Schriftgelehrten suchten nach einer günstigen Gelegenheit, bei der sie Jesus heimlich festnehmen und umbringen lassen könnten. 2 Sie waren sich aber einig: „Es darf auf keinen Fall während der Festtage geschehen, damit es nicht zu einem Aufruhr im Volk kommt!“

     3 Jesus war in Betanien zu Gast bei Simon, der früher einmal aussätzig gewesen war. Während der Mahlzeit kam eine Frau herein. In ihren Händen hielt sie ein Fläschchen mit reinem, kostbarem Nardenöl. Sie öffnete das Gefäss und salbte mit dem Öl den Kopf von Jesus. 4 Darüber regten sich einige Gäste auf: „Das ist ja die reinste Verschwendung! 5 Dieses Öl ist mindestens 300 Silberstücke wert. Man hätte es lieber verkaufen und das Geld den Armen geben sollen!“ So machten sie der Frau heftige Vorwürfe. 6 Aber Jesus sagte: „Lasst sie in Ruhe! Warum macht ihr der Frau Schwierigkeiten? Sie hat etwas Gutes für mich getan. 7 Arme, die eure Hilfe nötig haben, wird es immer geben. Ihnen könnt ihr helfen, sooft ihr wollt. Ich dagegen bin nicht mehr lange bei euch. 8 Diese Frau hat getan, was sie konnte: Mit diesem Salböl hat sie meinen Körper für mein Begräbnis vorbereitet. 9 Ich versichere euch: Überall in der Welt, wo Gottes rettende Botschaft verkündet wird, wird man auch von dieser Frau sprechen und von dem, was sie getan hat.“

     10 Anschliessend ging Judas Iskariot, einer von den zwölf Jüngern, zu den obersten Priestern, weil er Jesus an sie ausliefern wollte. 11 Hocherfreut versprachen sie ihm eine Belohnung. Von da an suchte Judas eine günstige Gelegenheit, um Jesus zu verraten.

(www.bibleserver.com; Hoffnung für alle)

 

     Dieser Text berührt mich immer wieder aufs Neue, und zwar wegen folgender Aussage: „Ich versichere euch: Überall in der Welt, wo Gottes rettende Botschaft verkündet wird, wird man auch von dieser Frau sprechen und von dem, was sie getan hat.“ Jesus ehrt die Frau. Sie hat ihn in Bezug auf seinen bevorstehenden Tod geehrt. Er ehrt sie über ihren Tod hinaus. Ist das nicht schön?

     Zeigt sich da nicht etwas von Jesu Liebe und Verständnis zu dieser Frau? Zu dieser uns unbekannten, namenlosen Frau?

     Und ersteht daraus nicht eine Hoffnung für uns, dass Jesus uns mit der gleichen Liebe, mit dem gleichen Verständnis begegnen könnte?

     Die Frau gab ihr Vermögen – ihre Lebensversicherung – aus Liebe zu Jesus.

     Jesus gab wenige Tage später – an Karfreitag – sein Leben aus Liebe zu dieser Frau und zu allen Menschen. Und durch seine Auferstehung an Ostern bot er ihr und uns eine neue Lebensversicherung an. Eine, die unser Vermögen übersteigt. Aber vor allem eine, die über den Tod hinaus gültig ist.

 

     Jetzt aber zurück zum Anfang und schön der Reihe nach. Beginnen wir bei den ersten Versen, bei der Verschwörung gegen Jesus.

     Wie ich schon in der letzten Predigt erwähnt hatte, wird schon in Kapitel 3 des Markusevangeliums gesagt, dass die Pharisäer beschlossen hatten, Jesus zu töten. Nun wird es konkreter. Jesus soll sterben – listig, heimlich, illegal. Denn das Volk verehrt ihn. Das gäbe also einen Aufstand, wenn es ein richtiger, fairer Prozess wäre. Also muss es anders laufen.

     Wo ist Jesus zu der Zeit, als dieser Beschluss getroffen wird?

     Er ist zu Gast bei Simon. Bei Simon, der aussätzig gewesen war. Er besucht ihn. Er nimmt sich Zeit für ihn. Und nicht nur für ihn. Er nimmt sich auch Zeit für die Frau, die ebenfalls in dieses Haus kommt und Jesus mit Öl salbt.

     Die Frau benutzt dazu das Beste vom Besten: ein dreihundert Denar teures Nardenöl. Dreihundert Denare sind ein knapper Jahreslohn. Sie leert Jesus da ein Vermögen über den Kopf!

     Wir wissen nicht, wie diese Frau heisst. Aber wir sehen, wie viel ihr Jesus wert ist. Er ist es ihr wert, dass sie ihren „Notgroschen“ für ihn opfert. Dass sie das Alabastergefäss zerbricht und ihm alles Öl über den Kopf giesst. Das Gefäss hat keinen Schraubverschluss, mit dem sie einen Teil des Öls hätte zurückhalten können. Nein, es gilt: alles oder nichts.

     Die anderen Gäste, die mit Jesus bei Simon zu Besuch sind, empören sich. „Spinnt die? Was leert sie da dieses Vermögen über Jesu Haupt? Man hätte das Öl verkaufen und das daraus erworbene Geld für die Armen einsetzen können! Jesus, wie kannst du das zulassen? Stopp sie doch!“

     Aber Jesus denkt nicht daran, der Frau dazwischenzufunken. Er lässt sie gewähren. Er nimmt sie sogar in Schutz: „Lasst sie in Ruhe! Warum macht ihr der Frau Schwierigkeiten? Sie hat etwas Gutes für mich getan. 7 Arme, die eure Hilfe nötig haben, wird es immer geben. Ihnen könnt ihr helfen, sooft ihr wollt. Ich dagegen bin nicht mehr lange bei euch. 8 Diese Frau hat getan, was sie konnte: Mit diesem Salböl hat sie meinen Körper für mein Begräbnis vorbereitet. 9 Ich versichere euch: Überall in der Welt, wo Gottes rettende Botschaft verkündet wird, wird man auch von dieser Frau sprechen und von dem, was sie getan hat.“

     Jesus würdigt ihren Mut. Ihre Liebe. Ihr Vermögen, das sie ihm schenkt. Er tröstet sie: „Lasst sie in Ruhe!“ Und er sagt ihr eine Ehre zu, die noch über ihren Tod hinaus sein wird: Sie hat ihn für seinen Tod vorbereitet – er lässt sie auch über ihren Tod hinaus nicht in Vergessenheit geraten.

     Nach dieser Situation beschliesst Judas den Verrat. Er verlässt die Runde, geht zu den obersten Priestern und sagt: „Ihr wollt Jesus ohne Aufhebens verhaften und umbringen? Ich bringe ihn zu euch. Was gebt ihr mir dafür?“ Die Männer einigen sich auf eine Geldsumme. Aus der Parallelstelle in Matthäus 26 wissen wir, dass sie ihm dreissig Silberstücke geben wollten. Also einen Zehntel von dem, was die Frau Jesus schenkte. Dem Jünger Judas war Jesus also nur ein guter Monatslohn – dreissig Silberstücke – wert. Kein Vermögen.

     Wir haben in diesen elf Versen verschiedene Handlungen, Personen, Motivationen und Wertvorstellungen:

     Der Abschnitt beginnt mit dem Todesbeschluss der Frommen, die mit List ihr Ziel erreichen wollen.
     Dann folgt die vorbereitende Totensalbung der Namenlosen, die aus Liebe und Dankbarkeit handelt. Ihr Vermögen ist ihr dazu nicht zu schade. Sie gibt grosszügig, ohne Hintergedanken – und bekommt ein Vielfaches zurück. Nicht materiell, aber fürs Herz.
     Und zum Schluss kommt der Todesverrat des Freundes, der aus Geldgier handelt. Aber sein so schnell verdienter Monatslohn macht ihn nicht glücklich.

     Welcher Abschnitt dieses Bibeltextes hat Sie angesprochen? Welche Handlung macht Sie betroffen?

     Die Verschwörung?

     Die Salbung, die ein Vermögen wert ist?

     Der Verrat?

     Jesus nahm die „Lebensversicherung“ der Frau an – und  bot ihr ein paar Tage später eine ewige Lebensversicherung an.

     Er nimmt auch das an, was wir ihm bringen. Und er bietet auch uns diese neue Lebensversicherung an.

     Amen.

 

Nach dieser Melodie von „Amazing Grace“, Nummer 50 aus dem Rückenwind,  kommen wir zu den FÜRBITTEN und dem UNSERVATER:

 

Gott, wir kommen mit unseren Anliegen zu dir.

     Wir bitten um Frieden und Gerechtigkeit in der Welt: Wir bitten für Frieden in Familien, die auf engem Raum zusammenleben – bewahre sie vor häuslicher Gewalt. Und wir bitten für Menschen, die in Kriegsgebieten und auf der Flucht leben. Herr, erbarme dich. Schenk du ihnen Frieden.

     Wir bitten für alle, die in Staat und Gesellschaft Verantwortung tragen: Wir bitten dich für unsere Bundesräte und ihre Berater. Für unsere Kantonsregierungen. Für die Verantwortlichen vor Ort. Herr, führe und leite du sie.

     Wir bitten für die Christinnen und Christen in allen Kirchen: Bewahre und stärke sie und ermutige diejenigen, die ihren Glauben im Versteckten ausleben müssen.

     Wir bitten dich für unsere Gemeinde: Lass uns dir treu bleiben. Hilf uns, einander beizustehen. Stärke unsere Gemeinschaft miteinander und mit dir.

     Wir bitten dich für die Kranken und Einsamen, für die Gescheiterten und Verbitterten, für die Fremden und Heimatlosen. Herr, tröste du sie, verbinde du ihre inneren und äusseren Wunden.

     Wir bitten dich für unsere Familien und Mitmenschen, mit denen wir leben, arbeiten, denen wir begegnen. Herr, bewahre sie und uns vor Krankheit und Not und davor, uns von dir zu entfernen.

     Und Herr, wir bitten dich für alle Trauernden, die einen geliebten Menschen verloren haben. In dieser Zeit, in der man nicht zusammenkommen und gemeinsam trauern kann: nimm dich ihrer an. In dieser Zeit, in der man sich nicht auf die gleiche Weise trösten kann, wie wenn man sich besuchen darf: besuche und tröste du sie.

 

In der Stille bringen wir dir unsere persönlichen Anliegen:

 

Gemeinsam beten wir die Worte, die Jesus seine Jünger lehrte:

 

Unser Vater im Himmel

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit.

In Ewigkeit.

Amen.

 

Wir hören nun das Segenslied „Fride wünschi dir“ (Nr. 336 aus dem evangelisch-reformierten Gesangbuch). Dieser Friede soll uns in den nächsten Tagen begleiten.

Obwohl wir uns in diesem Gottesdienst nicht persönlich sehen und miteinander reden können, ist unser Seelsorgeteam gerne für Sie da, wenn Sie ein Gespräch wünschen. Rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns schriftlich.

 

Während der diesjährigen Fastenzeit unterstützen wir zwei Projekte: zum einen als unser Gemeindeprojekt eine Kirche in Kamerun.

Zum anderen das Bfa-Projekt in Indonesien, das Menschen unter anderem hilft, sich gegen Landraub zu wehren.

Bis jetzt kamen über 7'100 CHF zusammen. Vielen Dank. Wenn Sie ebenfalls etwas spenden wollen, geht das am einfachsten mittels Einzahlungsscheins. Auf der Homepage finden Sie eine Vorlage. Sie dürfen sich auch ans Sekretariat wenden, um mehr dazu zu erfahren.

 

Lasst uns ein Licht sein in dieser Welt und in unserer Familie, in unserer Nachbarschaft und in unserem Freundes- und Bekanntenkreis die Hoffnung weitergeben, die wir in Jesus Christus haben. Gott möge uns dazu ausrüsten.

 

Ich SEGNE Sie mit Worten aus dem vierten Buch Mose:

 

„Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.“ Amen.    

 

Ausgangsspiel: von Paul Müller-Zürich (1898-1993) aus fünfundzwanzig Orgelchoräle das Choralvorspiel „O Lamm Gottes, unschuldig“

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Kollekte

In der Fastenzeit geht die Kollekte an folgende Projekte:

INDONESIEN: WIDERSTAND GEGEN WEITERE PALMÖLPLANTAGEN (Brot für alle-Projekt):

Die weltweite Nachfrage nach dem Öl steigt ständig. Und davon wollen viele profitieren. Entsprechend schnell vergrössern die Konzerne ihre Plantagen. Die Rechte der Menschen in den Dörfern bleiben dabei auf der Strecke. Der Bevölkerung steht nur noch ein kleiner Teil des nutzbaren Bodens zur Verfügung. So fehlt vielen das Land, um Nahrung für sich und die Familie anzubauen. Und nur wenige finden Arbeit auf den Plantagen oder in der Verarbeitung des Palmöls. Zusammen mit der Partnerorganisation Walhi setzt sich Brot für alle für die Rechte der Bevölkerung ein und unterstützt sie im Widerstand gegen Landgrabbing.


KAMERUN: UNTERTÜTZUNG VON UEEC:

Als Kirchgemeinde unterstützen wir die Partnerkirche UEEC in Kamerun seit 2014. In dieser Zeit wurden verschiedenste Projekte (Kirchenneubau in Douala, Gesundheitszentrum in Touboro, Inlandflüchtlingshilfe, usw.) von uns finanziell unterstützt. Seit 2011 ist SAM global das Verbindungsglied zwischen den Kirchen in der Schweiz und in Kamerun.

Mit dem Auftreten der Extremistengruppe Boko Haram in der Region Extrême Nord mussten 2014 sämtliche Einsatzleistende von SAM global das Land verlassen. Seither verantwortet die UEEC die Projekte in Zusammenarbeit mit zahlreichen, gut ausgebildeten, pflichtbewussten und initiativen lokalen Mitarbeitenden. SAM global sorgt weiterhin dafür, dass unsere Spenden an den richtigen Ort kommen.

 

Wenn bei einer Einzahlung nichts angekreuzt ist, geht der eingegangene Betrag je zur Hälfte an die beiden Projekte.

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