Loslassen – während dem ganzen Leben

von Monika Visintin (Kommentare: 0)

Margrith Lenz im Gespräch mit Natascha Corradini

Über 100 Frauen begleiteten  die Beraterin und Fachfrau für medizinische Entspannungsverfahren Margrith Lenz auf der Reise durch das Leben: Ein Team aus christlichen Kirchen vor Ort hatte einmal mehr zum Frauenfrühstück eingeladen.

Wer sich dem Thema „Loslassen“ aussetzt, wird rasch feststellen, dass einem dies durch das ganze Leben begleitet, sozusagen von der Geburt bis zum Tod: „Manchmal ist das Weggehen hart, das Bleiben hingegen schädlich. Es ist die Kunst, das Vergangene zur Ruhe kommen zu lassen und damit der Zukunft Raum zu geben“. Die Referentin Margrith Lenz hat drei erwachsene Kinder und Ausbildungen in verschiedenen Fachbereichen, zum Beispiel als Paar- und Familienberaterin, Elternbildnerin, Fachfrau für Entspannungsverfahren, in christlicher Seelsorge und als „Herzintelligenz-Coach“.

Wenn sich etwas entwickeln will

Frauen aus örtlichen christlichen Kirchen laden jeweils im März zum Frauenfrühstück ein, zum Austausch und auch zur persönlichen Weiterbildung – am vergangenen Samstag setzten sich 120 Frauen dem Thema „Loslassen“ aus. Aus Sicht von Lenz brauche und schenke dies Kraft, mache oft auch Hände und Kopf frei für Neues. Dann können uns neue Lebenssituationen ansprechen, Ereignisse und Erfahrungen helfen, dass sich etwas entwickeln kann: „Methoden und Werkzeuge wie zum Beispiel die 5-Schritte von Kübler-Ross, Meditation und Achtsamkeitsübungen oder auch das Gebet, helfen mit, dass ich Dankbarkeit für das Gewesene entwickeln und dann Vertrauen in das Neue haben kann. Manchmal gilt es, Fragen stehen, sozusagen mit dem Wind ziehen zu lassen. Denn die Antworten kommen von selbst.  Und weil aus meiner Sicht jeder Mensch ein besonderer Gedanke Gottes ist, hat Loslassen auch viel mit Freiheit zu tun“, so die Referentin. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass diesmal von Kim Corradini (Gesang) und Kevin Lenhard (Gitarre).

Text und Bild: Markus Bösch

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