Haben wir es geschafft?

von Monika Visintin (Kommentare: 0)

Suppentag: Ein einfaches Mahl geniessen und damit kirchliche Projekte unterstützen.

Mit ökumenischen Gottesdiensten und Suppentag haben die Katholiken und Reformierte die diesjährige Fastenzeitkampagne auch auf lokaler Ebene lanciert.

Sie hat in der Familie, im Beruf und im kirchlichen-politischen Engagement Stärke gezeigt, für ihn braucht Gerechtigkeit beide Geschlechter: Mit ökumenischen Gottesdiensten haben die evangelische und katholische Kirchgemeinde(n) die Kampagne der Hilfswerke „Brot für Alle“ und „Fastenopfer“ eingeläutet. Dabei ging Pfarrerin Martina Brendler zusammen mit Regula Streckeisen und Dominik Bucher auf eine Spurenreise nach den „starken Frauen für mehr Gerechtigkeit in der Welt“.

Kraft aus der Bibel

Stark geworden sei durch ihre Eltern und durch den Glauben an Jesus und dadurch habe sie Beruf, Familie und Engagements in Politik und Kirche unter einen Hut bringen können. Im Rückblick sei sie auf zahlreiche Männer getroffen, die sich über engagierte Frauen gefreut hätten, so Regula Streckeisen, momentan evangelische Kirchenvorsteherin. Auch wenn Gleichberechtigung in der Schweiz theoretisch festgeschrieben, praktisch noch nicht überall umgesetzt sei, müsse man das Blickfeld öffnen: So sei ein geplanter Vaterschaftsurlauf oder die Diskussion um das Rentenalter von Frauen und Männern in Bezug zu setzen, mit dem Umgang mit Frauen in Entwicklungsländern: Stichworte dazu seien die Genitalverstümmelung in Teilen von Afrika oder auch die Ausbeutung von Textilarbeiterinnen in asiatischen Ländern. Letztlich brauche die Gerechtigkeit beide Geschlechter, die gegenseitige Solidarität. Den musikalischen Rahmen setzten die „piepsende Chilämüs“.

Für Kirchenbau und gegen Landraub

Am Suppentag im evangelischen Kirchgemeindehaus hatten tags zuvor Rahel Ringger und Maria Dörnenburg über ihre Projekte informiert: Während im ersten Teil in Wort und Bild über den Fortschritt des Kirchenbaus im südkamerunischen Douala berichtet wurde, machte die Bfa-Verantwortliche klar, dass Palmölanbau in Indonesien oft mit Landraub einher gehe. Darum würden die Betroffenen vor Ort informiert über ihre Rechte und Möglichkeiten, sich politisch und rechtlich gegen solche Konzerne zur Wehr zu setzen. Zum ersten Mal mit bereicherte  eine Band der Musikschule Romanshorn den traditionellen Anlass.

Text und Bild: Markus Bösch

Einen Kommentar schreiben