Ein Jahr GnussHüsli in Romanshorn

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Als vor einem Jahr das GnussHüsli beim evang. Kirchgemeindehaus an der Bahnhofstr. 44 aufgestellt und eröffnet wurde, wussten die Initiantinnen Katja Gsell und Andreas Pfiffner von den beiden Sozialdiensten der evang. und der kath. Kirche Romanshorn nicht, was auf sie und das GnussHüsli zukommen wird. Schnell hat sich gezeigt, dass das GnussHüsli ein Bedürfnis und kaum mehr aus Romanshorn wegzudenken ist. Die starke Nutzung dieses niederschwelligen Angebots zeigt den Bedarf an kostenlosen Lebensmitteln bei armutsbetroffenen Menschen. So wird das GnussHüsli bereits nach den Lieferungen der Schweizer Tafel von einer hohen Anzahl Personen besucht. Nach wie vor werden die beiden gesteckten Ziele, welche das Angebot verfolgt, mehr als erfüllt. Zum einen wird  armutsbetroffenen Menschen ein niederschwelligier Zugang zu kostenlosen Lebensmitteln ermöglicht, und zum andern wird dabei der Lebensmittelverschwendung (food waste) entgegengewirkt. Nebst den Lieferungen der Schweizer Tafel sind weiterhin auch Lebensmittel von Geschäften, landwirtschaftlichen Betrieben und Privatpersonen herzlich willkommen.

Zusammengefasst kann auf ein sehr erfolgreiches GnussHüsli-Jahr zurückgeblickt werden. Für Katja Gsell und Andreas Pfiffner hat sich das GnussHüsli mehr als etabliert und das Projekt ist zu einem festen Bestandteil der beiden Sozialdienste geworden. Dass sich das GnussHüsli so gut entwickelt hat, liegt auch am grossartigen Einsatz des Mesmer-Teams der evang. Kirche, welches die Bewirtschaftung und den Unterhalt stets weiterentwickelt hat.

Wenn sich Katja Gsell und Andreas Pfiffner noch etwas wünschen könnten, dann, dass das GnussHüsli noch mehr von Privatpersonen beliefert wird. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die das GnussHüsli bereits mit ihren Lebensmittelspenden unterstützen.

Die beiden Kirchen freut es, dass sich das GnussHüsli etabliert hat und weiterhin der Romanshorner Bevölkerung zur Verfügung steht.

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