Elke Räbiger übernimmt Stellvertretung zu 20% ab 1. September
von Jeannette Tobler
Wir haben eine Stellvertreterin gefunden und ihre Anstellung, welche vorerst bis zum 30.04.2026 befristet ist, wurde vom Kirchenrat bewilligt. Ihr Hauptpfarramt leistet sie in Bürglen. Hier stellt sie sich mit ihren eignen Worten vor:
Liebe Menschen in den Evang.-ref. Kirchgemeinden Bürglen, Sulgen und Romanshorn.
Ab September werde ich, Elke Räbiger, als neue Pfarrerin in Bürglen meinen Dienst beginnen. Stellenmäßig für das kommende Jahr kombiniert mit kleinen Dienstanteilen in der Nachbargemeinde Sulgen mit Katechetik-Unti und in Romanshorn mit einzelnen Gottesdiensten und vor allem mit Abdankungen. Schon im August werde ich das imposante Pfarrhaus in Bürglen beziehen können und im Dorfalltag präsent sein. Zusammen mit meinen beiden studierenden Kindern und Kleinpudel Bruno wird das Haus gut gefüllt werden. Wir leben eine Art Familien-Wohngemeinschaft, die gut funktioniert, nach Jahren, da wir alle auch getrennt gelebt haben. Beide Kinder können sehr gut kochen, was ich sehr schätze, denn in meinem Arbeitsalltag als Pfarrerin mit Terminen von morgens bis abends setze ich mich ausgesprochen gerne an einen gedeckten Tisch.
Meine Heimatkirche liegt in Westdeutschland/Westfalen, wo ich fast 30 Jahre in verschiedenen Funktionen gewirkt habe, als Gemeindepfarrerin, Frauenpfarrerin und viele Jahr als Berufsschulpfarrerin in zwei großen Berufskollegs. Dazu viele Fortbildungen und Studiengänge, Nebentätigkeiten als Supervisorin und Gemeindeberaterin. Ohne Zweifel „bewege“ ich mich gerne, suche stets nach neuen Herausforderungen, mag keine Langeweile. Vor allem lasse ich mich gerne von den Ideen der Menschen um mich herum inspirieren. Quasi jedes Gespräch bringt eine neue Idee hervor, wie sich kreativ und lebendig Kirchgemeinde gestalten lässt. Nun bin ich schon sehr neugierig, zu was mich die Menschen in Bürglen inspirieren, was wir alle gemeinsam auf den Weg bringen werden.
Ich liebe meinen christlichen Glauben, meine Kirche als Institution mit Licht und Schatten, wo immer sie auch steht, aber vor allem die Menschen. Und ganz sicher möchte ich, dass wir eine Zukunft haben. Wie immer verändert es weiter gehen wird. In jedem Fall sollten wir unser Fähnlein auch in Krisenzeiten keck in den Wind hängen! Als deutsche Pfarrerin mit gefühlt ein ganzes Berufsleben lang „Krisenmodus“ weiß ich, wovon ich spreche! Das ist auch ein Grund, warum ich am liebsten Gottesdienste gestalte, in jeder Form, traditionell oder innovativ, an verschiedenen Orten, mit allen Richtungen Musik oder Stille sowie sorgsam gestaltete Kasualien. Gottesdienst ist unser „Alleinstellungsmerkmal“ als Kirche! Hier sind wir erkennbar, alles andere können „andere“ auch.
Jetzt freue ich mich auf viele neue und gute Begegnungen, sonntags im Gottesdienst und alltags.
Bitte sprechen Sie mich einfach an, kommen Sie auf mich zu oder wir begegnen uns beim Hundespaziergang. „Grüezi sagen“…
Und bis dahin wünsche ich allen erholsame Sommertage, Ihre/eure Pfarrerin Elke Räbiger
Wir heissen Elke Räbiger herzlich willkommen und wünschen ihr eine erfüllende Tätigkeit mit vielen Begegnungen und spannendem Austausch in unserer Kirchgemeinde.
Elke Räbiger wird am 28. September den Erntedank-Gottesdienst in Romanshorn gestalten. Eine gute Gelegenheit, sie kennen zu lernen.