Gott ist anders- Saat und Ernte, Erntedank

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Da hören wir häufig das Gleichnis von dem Menschen, der hinausging, um seinen Samen auszusäen. Einiges fiel auf den Weg und wurde zertreten, die Vögel pickten es auf, anderes fiel auf felsigen Boden, verdorrte, als es aufging, da es keine Feuchtigkeit hatte. Andres fiel unter Dornen. Diese wuchsen und erstickten es. Und anderes fiel auf gute Erde und brachte hundertfachende Frucht.

Ist dies ein verrückter Bauer oder sind es normale einkalkulierte Verluste? Und die Ernte ist sie realistisch oder wunderbar? Ich las einen anderen Gedanken zu diesem Gleichnis. Mögliche Alltagserfahrungen werden geschildert, und dann werden sie in ein besonderes Licht getaucht, dass mit dem Handeln Gottes zu tun hat. Hundertfacher Ernteertrag!!!! Selbst wenn ¾ des Saatguts verloren sind (dies ist unwahrscheinlich), bringt das letzte Viertel so viel, dass ein 25facher und damit überdurchschnittlicher Gewinn vorliegt. Die mit Tränen säen- mit Jubel werden sie ernten. Ps 126,5

Ein eindeutiges Bild für Gottes Wirken und Gottes Segen in unserer Welt- trotz der gegenläufigen Realitäten. Lassen wir uns von dieser Wahrheit bewegen.

Vgl. Gott ist anders. Gleichnisse neu gelesen, Frank Crüsemann

Text: Silke Petermann-Gysin

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