„Hello, my love“

von Monika Visintin

In England hat es wie in der Schweiz unterschiedlich klingende Dialekte. Das lernten die 17 Reise-lustigen aus Romanshorn und Umgebung auf der Reise nach York und in den Lake District schnell. Auch sonst gab es viel zu entdecken. Und auch das Wetter spielte mit.

Es ist nicht ungewöhnlich, in der mittelalterlichen Stadt York mit „meine Liebe“ angeredet zu werden, wenn man einen Einheimischen nach dem Weg fragt. Auch dass ein „o“ eher wie ein „u“ klingt, war den meisten Teilnehmern der „Reisegruppe evangelisch Romanshorn“ neu. Nachdem der Hinweg mit Car und Fähre von Zeebrügge (Belgien) nach Hull (UK) bewältigt war, erklärte Stadtführerin Michele den Gästen, was es mit der Geschichte der Stadt York und im Besonderen des York Minster (Kathedrale) auf sich hatte. Sie dolmetschte auch bei einer Fragerunde mit einer Priesterin der anglikanischen Kirche, der „Church of England“.

Ein Spaziergang über die Stadtmauer und der Besuch der zahlreichen kleinen Geschäfte in den shambles (Altstadtquartier) durfte nicht fehlen. Am Sonntag besuchte die Gruppe dann einen reformierten Gottesdienst und überbrachte Schweizer Grüsse in Form von Guetsli und Schokolade.

Weitere Highlights waren u.a. „Fish ´n Chips“ in der Küstenstadt Whitby, die Fahrt mit einem Nostalgiezug durch die Yorkshire - Täler und die Bootsfahrt auf dem idyllischen Ullswatersee im Lake distrikt.

Die Teilnehmerinnen sowie das Reiseleitungsteam mit Pfarrerin Martina Brendler, Gary Walton und Chauffeur Hans-Martin Enz waren alle sowohl vom reibungslosen Ablauf der Reise als auch von der guten Stimmung unterwegs begeistert. Und so hiess es dann beim Abschied immer wieder „Thank you, my luve“ und man darf gespannt sein auf die nächste Reise.

Pfarrerin Martina Brendler für das Reiseleitungsteam.

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