Hochzeit

Trau dich – auf einen gemeinsamen Weg.

Am Anfang steht die Liebe zweier Menschen. Gemeinsame Erfahrungen und wachsende Nähe führen zum Wunsch nach Verbindlichkeit: Wir gehören zusammen und wollen den Lebensweg gemeinsam teilen.

Damit das Hochzeitsfest stressfrei und wunschgemäss stattfinden kann, empfehlen wir Ihnen, frühzeitig mit dem Pfarramt Kontakt aufzunehmen und die Kirche bei der Verwaltung zu reservieren. Weitere Informationen erhalten Sie bei Monika Visintin

Durch die standesamtliche Trauung erhält eine Partnerschaft eine neue rechtliche Grundlage. Für viele Menschen ist es ein Bedürfnis, für diesen Übergang Gott um seinen Segen zu bitten. Denn für einen gemeinsamen Lebensweg braucht es manchmal mehr, als wir Menschen uns gegenseitig schenken können. Ein Satz aus der Bibel bringt diese Einsicht mit folgenden Worten zur Sprache: „Wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm“ (1.Joh 4,16). Die Trauung bringt auch zum Ausdruck, dass das Gelingen einer Partnerschaft ein Geschenk ist. Darum bitten wir in der Kirche um die Begleitung Gottes für das Brautpaar. Eine solche Bitte ist getragen von der Hoffnung auf Gott, der allen Menschen seine Zuwendung und Liebe verheissen hat. Darum sind in der Evangelischen Kirche auch Paare zu einer kirchlichen Trauung willkommen, deren Ehe zerbrochen ist und die es dennoch wieder neu wagen möchten.

Ich bin eine Blume in Scharon
Und eine Lilie im Tal.
Wie eine Lilie unter den Dornen,
so ist meine Freundin unter den Mädchen.
Wie ein Apfelbaum unter den wilden Bäumen,
so ist mein Freund unter den Jünglingen.
Unter seinem Schatten zu sitzen begehre ich,
und seine Frucht ist meinem Gaumen süss.
Er führt mich in den Weinkeller,
und die Liebe ist sein Zeichen über mir.
Er erquickt mich mit Traubenkuchen
Und labt mich mit Äpfeln,
denn ich bin krank vor Liebe.
Seine Linke liegt mir unter meinem Haupte,
und seine Rechte herzt mich.
Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalmes,
bei den Gazellen oder bei den Hinden auf dem Felde,
dass ihr die Liebe nicht aufweckt und nicht stört,
bis es ihr selbst gefällt.
Hohelied 2, 1-7